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CFA-aktuell 194 // September 2007 |
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Schweiz aktuell |
Erntezeit
Fritz Tanner, Koordinator und Regionalleiter
Die Erntezeit ist die wohl schönste Zeit im Jahr – der Lohn der monatelangen Arbeit wird eingebracht. Interessant ist, dass Jesus den siebzig Gesandten, bevor sie loszogen, einen Spezialauftrag gab: «Bittet Gott, den Herrn der Ernte, dass er mehr Arbeiter aussendet, die seine Ernte einbringen, denn die Ernte ist gross, aber es gibt zu wenige Arbeiter. Geht nun! ... sprecht Frieden aus über die Häuser ... heilt die Kranken und sagt allen Leuten: Jetzt beginnt Gottes Herrschaft bei euch.» Der Auftrag und Anspruch von Jesus an uns ist gewaltig: «Wer euch hört, der hört mich!» Die Begeisterung der rückkehrenden Erntearbeiter war sprichwörtlich: «Sogar die Dämonen mussten uns gehorchen, wenn wir deinen Namen nannten». Jesus sagte dazu: «Ich weiss ... ich habe euch Macht gegeben ... die Gewalt des Feindes zu brechen.» Was ihr erlebt habt, ist ganz normal, denn wenn meine Gesandten unterwegs sind, verbreitet sich Gottes Reich, Menschen werden frei und Heilung vollzieht sich (aus Lukas 10). Während den vergangenen vierzig Jahren lernte ich Menschen in verschiedenen Kontinenten kennen, die hatten eine grosse Gemeinsame: Sie waren begeisterte Erntearbeiter Gottes – oft auf der Suche nach neuen Wegen, den Mitmenschen die Gute Nachricht vom Gott der Bibel nahe zu bringen. Sie wollten Ernten einfahren zu Gottes Ehre.
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Die CFA Schweiz Mitarbeiter (v.l.n.r.): Fritz Tanner, Markus Wartenweiler, Fritz Vogt und Willy Truninger
Fokus Schweiz
Die CFA-Mitarbeiter haben seit dem Start Ende 2004, zusammen mit vielen Erntefreunden, das Evangelium in über 380’000 Briefkästen in der Deutschschweiz verteilt. Dazu kommen mehr als 1,5 Millionen «Viertelstunde für Jesus»-Zeitungen der Schweizerischen Evangelischen Allianz, die vorwiegend durch die Post in die Haushaltungen gebracht wurden. Säen und Ernten geht Hand in Hand. Unterwegs führen wir immer wieder gute Gespräche, wir beten mit Menschen und segnen die Familien.
Gott schickt uns nicht auf den Mond, sondern zu unseren Mitmenschen!
Markus Wartenweiler
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Seit Juni haben wir mit «besser läbe» eine moderne Verteilschrift, die wir mit TextLive (Diakonieverband Ländli, Oberägeri) gemeinsam verbreiten. Die Schrift kommt sehr gut an! Im November und Dezember werden wir wiederum das Weihnachtsfaltblatt der MSD (Medien Schriften Dienste, Frutigen) mit unserem Angebot an Gratisschriften und Bibelkursen verbreiten.
Welcher aktuell-Leser wird in den kommenden Monaten Verteilschriften bei uns beziehen, um diese im Wohnort oder im Stadtquartier systematisch zu verteilen? Spaziergänge mit Gebet und Verteilschriften, das ist eine Superalternative zum «normalen» Rundendrehen und gibt Kontakte zu den Mitmenschen! Sie können ebenfalls eine Dorfpatenschaft oder eine Patenschaft für einen Stadtteil übernehmen. Teilen Sie uns das Dorf oder den Stadtteil mit, in dem Sie das Evangelium verteilen möchten. Wir nehmen Kontakt mit Ihnen auf und klären Details wie Anzahl und Verteilkosten mit Ihnen ab.
Piergiorgio Tami, Schweizer Konsul und Missionar in Kambodscha machte in Arbon kürzlich folgende Aussage: «Wenn du willst, dass Ungerechtigkeit, Zerstörung, Konflikte jeder Art sich ausbreiten, dann unternimm einfach nichts dagegen. Bleibe ruhig, tue und sage nichts dagegen – als Folge breiten sich Zerfall und Schrecken aus. Indem wir jedoch Salz und Licht sind – das Evangelium ausleben – kämpfen wir gegen den Zerfall an!» (Weitere Infos unter: www.hagarinternational.org)
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Verteileinsatz in St. Gallen, v.l.n.r. Linda Reich, Marianne Tanner, Rolf Altwegg
Erlebt bei Sonnenschein und Regen
Fritz Vogt, Regionalleiter
Immer wieder stellt sich vor einem Einsatztag die Frage: Wie wird das Wetter sein? Können wir den Einsatz durchführen oder nicht? Bis jetzt musste ich noch keinen Einsatztag absagen. Meistens hat uns der HERR trockenes Wetter geschenkt. Nur im Juni wurden wir zwei Mal von einem Gewitter aufgehalten oder mussten den Einsatz vorzeitig beenden. Das milde Wetter begünstigte die Verteileinsätze ebenfalls enorm. Danke Herr! Vorbilder sind für uns die Postboten, die bei jedem Wetter die Brief- und Paketpost verteilen – und wir bringen erst noch «Himmelspost» in die Häuser!
In der Innerschweiz unterwegs: In den letzten Monaten war die Seniorenverteilgruppe GR + ZH im Raume Rapperswil-Jona, Lachen, Pfäffikon SZ, Wollerau, Schindellegi – Rothenthurm – Sattel – Schwyz unterwegs. Obwohl wir die Broschüren in die Briefkästen legen, konnten wir doch da und dort persönlich einige Buchkalender abgeben.
Nach der Sommerpause setzen wir unsere Verteilaktionen in der Innerschweiz fort. Die Gründerkantone der Schweiz brauchen die freimachende «Gute Nachricht» besonders! Nach unserem Umzug von Seewis nach Schaffhausen Ende August, könnt Ihr Senioren aus dem Mittelland – von Schaffhausen bis Uri – gerne an den Verteiltagen mitmachen. Wir geniessen das gemeinsame Verteilen und das mitgebrachte Picknick und lernen dabei unbekannte schöne Ortschaften der Schweiz kennen. Bist DU auch dabei?
Ein herzliches «Vergälts Gott» allen Aktiven und allen Mithelfenden, die die Evangelisation der Schweiz durch die Schriftenverteilung möglich machen!
Schriftenverteilen ist eine heilsame Herausforderung
Jakob Gutknecht
Da treffe ich einen invaliden Mann, der sich freut, dass jemand vorbei kommt und sich kurz mit ihm unterhält. Sobald er aber merkt, dass es um Gott geht, winkt er erbost ab mit der Bemerkung: «Die Frommen haben es sowieso nur aufs Geld abgesehen.» Vor einem andern Haus treffe ich eine Frau, die mich mit den Worten begrüsst: «Gott hat sie zu mir geführt!» So oder anders, für beide Begebenheiten gilt: «Ihr werdet meine Zeugen sein.» Können Sie sich etwas Schöneres vorstellen?
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Einsatz Neukirch TG: v.l.n.r. Rolf Altwegg, Ruth Bähler, Jakob Gutknecht
Berneroberland
Willy Truninger, Regionalleiter
Die Himmel erzählen die Ehre Gottes, und die Feste verkündigt seiner Hände Werke. Ein Tag sagt es dem andern, und eine Nacht tut’s der andern kund.
Psalm 19,2
So ist es doch, der Mensch kann Gott erkennen, wenn er nur will und wenn er genau hinsieht. Der weite, ja unendliche Blick in den klaren Nachthimmel, ist ein Zeugnis der Grösse und Herrlichkeit Gottes. Und dieser aufmerksame Blick auf die Schöpfung, liefert genügend Beweise für die Realität Gottes. Doch, wird die Existenz Gottes noch erkannt? Kennen die Menschen überhaupt den Schöpfergott der Bibel?
Um diesen Gott bekannt zu machen, sind meine Frau und ich mit einigen Helfern seit März unterwegs und bringen evangelistische Schriften in die Häuser im Berneroberland. Die Rückmeldungen sind bis jetzt gering – doch der Auftrag des Herrn bleibt: «Gehet hin und seid meine Zeugen.» Gott wird uns am Gehorsam gegenüber diesem Wort messen!
Bei unseren früheren Missionseinsätzen in Osteuropa, haben wir erlebt, wie der Herr Jesus durch einen Erlebnisbericht, durch Lieder oder durch eine Verteilschrift einzelne Menschen zum Glauben an Gott geführt hat. – Diese Wunder wollen wir auch im Berneroberland erleben. Bitte betet für unsere Arbeit und engagiert euch selbst in der Evangelisation!
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Unterwegs von Haus zu Haus mit Helfern
Gott hat den Sieg!
Markus Wartenweiler, Regionalleiter
Normalerweise haben wir trockenes bis sonniges Wetter bei den Verteileinsätzen. Dies war in Oekingen SO gar nicht der Fall. Der Dauerregen war unser ständiger Begleiter. Gegen Mittag befand sich meine Frau beim Verteilen ziemlich entmutigt und durchnässt in einem verwinkelten Neubauquartier. Da stand ein Firmenauto vor ihr mit der Aufschrift: «Gut so – weiter so!» Diese Worte gebrauchte Gott, dass meine Frau trotz widriger Umstände neu motiviert wurde. Nachdem ich mein Teilgebiet abgeschlossen hatte, stiessen wir zueinander. Gemeinsam beendigten wir auch noch das restliche Gebiet. Danach fuhren wir nach Hause. Bei einem einfachen Essen freuten wir uns an Gottes Durchhilfe und dankten IHM für seine Treue und sein Gelingen!
«Wieviel Gutes bewirken alle, die das Evangelium des Friedens verkündigen!
Der Glaube kommt allein aus dem Hören der Botschaft; die Botschaft aber gibt uns Christus.»
Römerbrief 10, 15+17
Schlechte Voraussetzung und trotzdem ein gutes Ende: Die Freude war gross am Telefon von einer Diakonieschwester zu hören, dass sie gerne bereit sei, in ihrem Kanton Zug mitzuhelfen. CFA-Freunde wurden benachrichtigt und zur Mithilfe angefragt. Die Einsatzpläne lagen bereit. Nun konnte nichts mehr schief gehen. Da erhielt ich einen Anruf, die Frau müsse sich abmelden. Jemand hatte sich verletzt und sie musste den Bürodienst übernehmen. Meine Frau wollte ebenfalls mitkommen, doch verfehlte sie am Abend vor dem Einsatz drei Treppenstufen – mit einem verstauchten Fuss verteilen ging nicht. So zog ich trotz schlechter Wetterprognose alleine los. Ich kam gut voran. Auf einem Briefkasten las ich den Namen eines Klassenkameraden aus der Schulzeit, ich freute mich darüber. Am Ort, an dem ich verteilte, fand beim zweiten CFA-Durchgang vor 18 Jahren ein junger Mann zum Glauben an Jesus Christus. Seine Schwester und ihr Mann versicherten mir, dass Bruno immer noch treu Jesus folge. Wie habe ich mich darüber gefreut! Und dass Brunos Schwester sogar ein Wohngebiet zur Verteilung von Schriften übernahm, war super! So kann ich im Rückblick auf den Einsatz sagen: Relativ schlechter Anfang – das Ende hingegen war sehr gut!
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Aufgestellte Missionare im Aargau
CFA konkret und praktisch
Unterwallis (francophone) CMM
Philippe Beeusaert und Mitarbeiter haben innerhalb eines Jahres bereits ca. 90’000 Schriften und Broschüren verteilt. Daraus ergaben sich gute Kontakte und Menschen haben Christus kennengelernt! Tel. 027 306 33 70
Oberwallis (deutsch) CFA
Wir werden 2008 mit dem Verteilen beginnen. Wer von Euch hat Kontakte ins Wallis, die für die Evangelisation wertvoll sind?
Mitarbeit erwünscht
Gesucht werden Mitdenker, Mitbeter – Menschen, die Gemeinden, Freunde und Bekannte motivieren, sich in der Evangelisation zu engagieren. Wer möchte auf regionaler Ebene eine Verteilgruppe bilden? Wer möchte gute Ideen einbringen? Sich aktiv am Sponsoring beteiligen? Komm auf uns zu, telefoniere oder schreibe einige Zeilen!
Wir kommen zu Ihnen!
Für einen Missionsgottesdienst, Jugendanlass, Senioren-Nachmittag oder zum biblischen Unterricht. Mit oder ohne Power-Point-Präsentation. Wir unterstützen Sie in der Evangelisation und im Gemeindebau. Rufen Sie uns an!
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