Missionarischer Einsatz für Jugendliche in Serbien mit dem Bibellesebund und CFA (30. Juli bis 10. August 2007)
Jungs, wo wart ihr???
Unser «Christus für alle (CFA)-Leiter» Daniel fühlte sich mit uns sieben Girls ein bisschen einsam, als wir am Montagmorgen Richtung Serbien abfuhren. Wir übernachteten in Jesenice (Slowenien) und in Pancevo (Serbien), wo wir geniale Gastfreundschaft genossen. In Slowenien wurden wir durch Drago und Milada (CFA Leiter Slowenien) verstärkt und in Serbien durch Ivica (Leiter Serbien), seine Mitarbeiterin Lydia und 6 einheimische Jungs. So fuhren wir am Mittwoch vollgeladen mit Serben, Slowenen und Schweizern in Richtung Süden weiter. Als wir dann endlich in Sokobanja ankamen, bezogen wir unsere Unterkunft für die nächsten sechs Tage.
Gespannt erwarteten wir den nächsten Morgen, an dem wir endlich zu unserem eigentlichen Auftrag kamen, dem Schriftenverteilen. Unser Ziel: Jeder Haushalt in der Stadt soll einen evangelistischen Flyer erhalten! Dazu teilten wir uns in kleine Schweizer-Serbisch gemischte Gruppen auf. Diese Mission erwies sich jedoch schwieriger als gedacht, da das Besitzen eines Briefkastens in Serbien gleich häufig vorkommt, wie ein Pinguin in der Wüste. Wir liessen uns jedoch davon nicht entmutigen und nutzten die meist vorhandenen Gartenzäune als Ersatz. Die Reaktionen der Leute waren wie erwartet sehr unterschiedlich: Von dankbar bis zur totalen Ablehnung. Wir machten trotzdem weiter, da wir von der Wichtigkeit unseres Auftrages überzeugt waren: Jede Familie soll die frohe Botschaft «schriftlich» erhalten!
Neben dem Verteilen waren uns auch die «Stille Zeit», Andachten und Lobpreis sehr wichtig, welche natürlich zweisprachig abgehalten wurden. Um die Gemeinschaft zu verstärken und um uns von der Hitze abzukühlen fuhren wir an den nahe gelegenen See, wo wir uns die Zeit mit baden, spielen und «sünnele» vertrieben.
Einen Höhepunkt bildete der serbische Gottesdienst am Sonntagnachmittag in der Küche der Prediger- und Gemeindegründerfamilie. Auch dort war die typische Gastfreundschaft zu spüren.
Am Dienstagmorgen mussten wir uns von den Serben verabschieden, da wir als krönenden Abschluss über Bosnien nach Kroatien an die Adria fuhren. Wir verbrachten einen warmen, sonnigen Tag am Meer, wonach die einen mehr rot als braun aussahen.
Dieses Lager war eine Erfahrung, welche für uns Jugendliche unersetzbar ist und auf die wir gerne zurück blicken. Wir wollen der Lagerleitung danken, dass man uns diese Möglichkeit geboten hat. Es gibt aber noch jemanden, dem wir danken wollen: Gott! Er hat uns in diesen 12 Tagen so gut bewahrt und seine schützende Hand über uns gehalten. Es gab Probleme, aber immer wieder konnten diese gelöst werden. Wir waren so viele verschiedene Personen, in jeglicher Hinsicht, und trotzdem durften wir in ihm eins sein und ein gemeinsames Ziel verfolgen.
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