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Dieses Jahr brachte Neuerungen beim Schriftenwerk Christus für alle

// 16. Oktober 2001

Bibeln für die Schweiz – Evangelistische Schriften für Ostländer. Seit diesem Jahr marschiert man getrennt. Für die Schweiz wurde die Stiftung "Pro Bibel" gegründet. CFA legt den Schwerpunkt auf die Arbeit im Balkan.

Im September verabschiedete der Vorstand von Christus für alle mit seinem neuen Präsidenten, Fritz Vogt (Seewis), Grundsätze und Richtlinien für die Arbeit. Daraus geht hervor, dass CFA die Haupttätigkeit zur Zeit in der Schriftenmission in Osteuropa sieht. In der Deutschschweiz wurden nach zwei Verteilaktionen mit dem Projekt "Bibel 2000" nach Angaben von CFA rund 150.000 neue Testamente unter der Bezeichnung "Das Neue" durch die MIGROS verkauft. Daraus ist die Stiftung "Pro Bibel" entstanden, die sich das Ziel gesteckt hat, die Bibel in unserem Land besser bekannt zu machen. Darum finde zur Zeit keine weitere systematische Verteilaktion statt, teilt Missionsleiter Daniel Blaser mit. CFA wisse sich aber weiterhin diesem speziellen Auftrag verpflichtet. Es würden Angaben über Verteilaktionen in jedes Haus gesammelt, die eventuell auch vor einer regionalen Evangelisation gemacht werden.

Neustart im Tessin
Im Tessin startete die Arbeit 1998 wieder. Cristo per tutti CPT, ist ein Arbeitszweig von CFA unter der Leitung von Achille Cocuzzi. Die Arbeit wird von einem Trägerkreis geleitet und verantwortet. Bereits sei ein farbiges Familienmagazin an alle Familien verteilt worden, so CFA.
Das Welschland, Croisade de maison en maison CMM, ist hingegen selbständig organisiert und direkt mit Every Home Crusade, der weltweiten Arbeit, und mit dem europäischen Zusammenschluss verbunden. Die Auslandunterstützung der Romands kommt den französisch sprachigen Ländern Afrikas zu gut. Henri Parent leitet zur Zeit die Arbeit.

Die Freiheit auf dem Balkan nutzen
1990 habe Gott Christus für Alle in die Auslandarbeit geschoben, formuliert der Vorstand in seinen Grundsätzen. Der "mazedonische Hilferuf" (siehe Apostelgeschichte 16) kam aus der damaligen CSSR: "Nun ist Freiheit, wir wollen auch von Haus zu Haus missionieren!" CFA Schweiz investierte Know-how und viele Spenden in den neuen Arbeitszweig. So entstanden CFA-Werke in Tschechien, in der Slowakei, in Slowenien, Kroatien, Serbien, Mazedonien und Bosnien. Alle Familien in den osteuropäischen Ländern, in denen es noch keine EHC-Arbeit gibt, sollen die frohe Botschaft schriftlich erhalten, lautet das Ziel. Die Arbeit in den Patenländern wird jeweils von einem einheimischen Christen geleitet. Verantwortlich für die Anstellung des Leiters, die Aktivitäten und Finanzen ist grundsätzlich der Trägerkreis, der aus Vertretern der verschiedenen Denominationen und Werken des Landes besteht. Es ist die Aufgabe des Landesleiters, eine Mitgliederversammlung und einen möglichst grossen Freundeskreis aufzubauen. Die Arbeit soll innerhalb von 7-10 Jahren eigenständig sein.
Heute arbeitet CFA mit 22 Mitarbeitern in sieben Ländern. Rund 5,5 Millionen Haushalte seien in diesen elf Jahren erreicht worden, so Daniel Blaser. Allein im Jahr 2000 setzte CFA Schweiz 160.000 Franken ein, mit denen 467.000 Familien mit evangelistischen Schriften bedient werden konnten. An Interessierte wurden über 4.000 Fernbibelkurse gesandt. Ingesamt zählt CFA bis heute 65.000 Interessierte aus diesem Gebiet, die weitere Informationen wollten und denen 50.000 Bibelfernkurse gesandt wurden.

CFA seit 25 Jahren in der Schweiz
1975 gründete Karl Albietz das Schriftenmissionswerk Christus für alle, um das Evangelium in schriftlicher Form systematisch in alle Haushaltungen der Schweiz zu bringen. Zwei Mal sind alle Haushalte in der Deutschschweiz von Haus zu Haus besucht worden. 1985 bis 1992 arbeitete CFA mit dem farbigen Familienmagazin "für alli". Später kamen evangelistische Kalender zum Einsatz.

Stiftung "Pro Bibel" gegründet
Im Mai gründeten Initianten des Projektes "Bibel 2000" als Einzelpersonen die Stiftung "Pro Bibel". Die "gute Öffentlichkeitswirkung" solle für ein neues Projekt genutzt werden, um glaubensdistanzierten Menschen unserer Zeit den Zugang zur Bibel zu erleichtern, teilte die Stiftung am 2. Oktober mit. Moderne und unkonventionelle Mittel sollen wieder eingesetzt werden. Mit dem neuen Projekt werde man das geplante Jahr der Bibel 2003 massgebend begleiten, heisst es in der Mitteilung. Konkretere Informationen könne die Stiftung unter der Leitung von Ruedi Lüthi, dem ehemaligen CFA-Präsidenten, und Allianzpräsident Kurt Spiess, zur Zeit nicht geben, da noch nicht ganz klar sei, ob das Jahr der Bibel 2003 in der Schweiz überhaupt durchgeführt werde, so Lüthi gegenüber idea. Gedacht wird nicht an eine neue Bibel, sondern eher an eine Art Werbekampagne. Nach einer Sitzung im November werde man mehr wissen. (siehe www.probibel.ch)


© copyright ideaSchweiz, 16.10.2001, Fritz Herrli, www.ideaschweiz.ch

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