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Meist gestellte Fragen

// Warum lässt Gott das Leid zu?
Sie haben eine Frage aufgeworfen, die viele Menschen beschäftigt. Warum gibt es soviel Leid? Es gibt sicherlich keine pauschalen Antworten. Lassen Sie mich als jemand antworten, der selber im Alter von 30 Jahren über ein halbes Jahr lang krank war und etwas später auch noch arbeitslos.

Leid ist grundsätzlich nicht in Gottes Schöpfung vorgesehen. Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde und er sagte: "Es war sehr gut" (1. Mose 1, Vers 31). Wie kommt es also, dass wir heute vor manch einem Scherbenhaufen stehen? Die ersten Menschen liessen sich auf die Einflüsterungen des Bösen ein. Mit der Aufforderung "Wenn ihr davon esst, werdet ihr sein wie Gott", verführte der Böse die Menschen zum Ungehorsam gegen Gott. Da der Mensch auch heute noch nach diesem Machtstreben handelt, hat er sich vieles selbst eingebrockt. Unterdrückung und Egoismus bestimmen unsere Gesellschaft.

Andererseits sollen uns Ereignisse in unserem Leben näher zu Gott bringen. Es ist leider so, dass Menschen, denen es augenscheinlich gut geht, oft nichts von Gott wissen wollen. In meiner Krankheitszeit hatte ich die Gelegenheit, mein Leben zu überdenken und neue Prioritäten zu treffen. Wozu mache ich, was ich gerade mache? Wo will ich eigentlich hin? Angesichts von Leid wird vieles wichtig, was vorher unwichtig war. Anderes, was immer wichtig war, verliert seinen Reiz.

Und als weitere Antwort auf diese Frage: Es gibt nichts Schöneres, als in die liebenden Arme des Vaters im Himmel zu laufen, wenn man sich weh getan hat. Gott selbst weiss, was Leid ist und wie es schmerzen kann. Er hat seinen Sohn Jesus Christus für uns alle dahingegeben. Sein einziges Kind zu verlieren, ist schmerzhafter als alles andere. Jesus nahm unsere Schmerzen und unser Leid auf sich. Er versteht uns und wir dürfen ihm getrost alle Sorgen sagen. Jesus kann retten! Sogar von Krankheit und Tod. Er möchte aber, dass wir zuerst innerlich heil werden, indem wir unsere Schuld zu ihm bringen. Auch jetzt noch kann er äusserliche Krankheiten zulassen, doch wir sind in dem Moment für Zeit und Ewigkeit geborgen. Er hat einen Plan für unser Leben in Krankheit und Gesundheit und wir dürfen ihn um seine Leitung bitten.


// Ist schweres Leid ein Beleg für meine Sünde?
Bitte glauben Sie nicht, dass Ihre Krankheit eine besondere Strafe Gottes ist. Nein, er liebt Sie und er möchte nicht, dass Krankheiten unser Leben bedrohen. Lesen Sie einmal in der Bibel das Kapitel Jesaja 53 nach. Jesus ist mit all unseren Schwachheiten und Nöten vertraut. Er starb am Kreuz und erlitt einen grausamen Tod. Warum das? Weil er uns zeigen möchte, wie sehr er uns liebt.
Wir lesen folgende Worte in der Bibel:
"So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gegeben hat, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat." (Johannes 3, Vers 16).
Oder an einer anderen Stelle:
"Wer an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern er hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht" (Johannes 3, Vers 36).
Nehmen Sie sich Zeit, über diese Dinge nachzudenken.

Es ist Gottes Wunsch, dass auch Sie durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, ein neuer Mensch werden. Dies gelingt nicht durch das Befolgen neuer Lebensregeln, Kirchenmitgliedschaften oder irgendwelcher Gebetsformeln, sondern nur, indem wir Jesus in unser Herz einladen (Johannes 1, Vers 12).
Sie stören sich am Begriff "Sünde"? Alle Menschen sind "Sünder", was soviel heisst wie "von Gott getrennt". Das hat nichts mit unserer jetzigen Lebenslage zu tun, sondern greift viel tiefer. Wir haben uns bewusst oder unbewusst von Gott entfernt. Aus unserer eigenen Kraft können wir uns nicht helfen, aber Gott bietet uns seine Hilfe an:
"Kommt her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken." Jesus will uns nicht runterdrücken, sondern aufrichten. Er will uns die Last von unserem Herzen nehmen. Wir können ihm alles sagen, was uns bedrückt.
Bedenken Sie, dass es nach diesem Leben noch die Ewigkeit gibt. Wir entscheiden heute darüber, ob wir bei Jesus sein werden oder nicht. Ich wünsche Ihnen den Mut, diesen Schritt zu tun. Es geht um Ihr Leben. Der Start mit Jesus beginnt mit einem einfachen Gebet.


// Wie finde ich den richtigen Lebenspartner?
Diese Antwort richtet sich an Christen: Mir war es wichtig, dass meine Frau auch eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus hat. Sie sollte nicht nur "gläubig" sein, sondern auch den Herrn Jesus lieb haben. Das war eines meiner wichtigsten Kriterien. Solche Menschen kann man auch in einer christlichen Gemeinde oder auf einer Missionsfreizeit kennenlernen.
Meine Frau erzählte mir später, dass sie schon von Kind auf gebetet hatte, dass Gott ihr den richtigen Partner schenken möge. Es ist gut für einen Partner zu beten, auch wenn man ihn noch gar nicht kennt. Meine Frau und ich beteten auch konkret um eine Bestätigung durch Gott. Gefühle allein können trügen. Beide erhielten wir auf unterschiedliche Weise dann tatsächlich diese Zusagen.
Was mir auch noch wichtig erscheint ist, dass man einen Partner nicht "ausprobieren" kann, wie es heute oft geschieht. Erst einmal zusammen wohnen und testen ... Vielleicht hätte ich dann gar nicht geheiratet. Jeder bringt seine Schwächen mit und man lernt sie erst später kennen. Für uns ist heute das gemeinsame Gebet und die Führung Gottes ein wichtiger Anker für die Beziehung.
Ein gutes Beispiel für die Führung Gottes finden wir in der Bibel in 1. Mose 24. Der Knecht Abrahams sucht für Isaak die richtige Frau aus. Er bittet um ein Zeichen (muss nicht immer so erfolgen), wählt aus der Familie Abrahams aus und sie gewannen sich später lieb. Die Liebe wuchs. Lassen Sie sich nicht von den Gefühlen bestimmen. Fragen Sie:
- Hat der andere Jesus lieb?
- Hat er Geduld und kann warten?
- Möchte er sein Christsein aktiv leben?
- Wie sind die Lebensziele mit meinen überein zu bringen?

Ich hoffe, diese kurzen Ausführungen können Ihnen etwas helfen. Beschäftigen Sie sich viel mit der Bibel und Gottes Wort, suchen Sie Gemeinschaft mit anderen Christen. Das wird Ihren Blick für seinen Willen schärfen.


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