Wiederum haben wir die Treue Gottes erfahren und konnten die frohe Botschaft in viele Familien bringen. Von Herzen danken wir den CFA-Freunden für jedes Gebet und die treue finanzielle Unterstützung!
1. Der Verein
Die Mitglieder trafen sich am 6. März zur Jahresversammlung, und zweimal für eine ausserordentliche Versammlung (15. Mai und 18. September). Ende Oktober wurde noch eine schriftliche Abstimmung durchgeführt. Mit elf ja und zwei nein wurde Fritz Vogt als teilzeitlicher Mitarbeiter für die Verteilaktion in der Schweiz angestellt. Die CFA Mitgliederversammlung besteht aus 16 Personen.
2. Information und Motivation
Anlässlich von 50 Veranstaltungen war es möglich über die Schriftenmission in Osteuropa zu berichten. 40 mal waren Auslandmitarbeiter dabei. Durch diese Öffentlichkeitsarbeit können wir neue Freunde gewinnen. Das ist auch dringend nötig, haben doch im Berichtsjahr 155 Personen das «aktuell» abbestellt! Durch drei Einsatzlager (Tschechien, Kroatien, Slowakei) haben 38 Menschen einen guten Einblick in die Schriftenmission erhalten. Die Informationsreise führte uns nach Tschechien und in die Slowakei. Die Teilnehmer waren mit Interesse dabei und bekamen einen guten Einblick in die CFA-Arbeit. Der Wettbewerb 2004 wurde in den CFA Prospekt integriert und bei verschiedenen Veranstaltungen eingesetzt. Insgesamt haben 121 Personen mitgemacht. Einige sind dadurch auch Spender geworden! Durch das aktuell mit dem Gebetsbrief werden die Freunde zweimonatlich über die Missionsarbeit informiert. Die Auslandmitarbeiter liefern die nötigen Informationen die von mir bearbeitet werden. Per Ende Jahr hatten wir 2’339 Rundbriefempfänger. Die Kurzinformation wird einmal jährlich an Einzelpersonen, Gemeinden, Jugendgruppen, christliche Werke und Geschäftspartner versandt. Viele ehemalige aktuell-Empfänger haben dadurch weiterhin Kontakt mit uns und unterstützen unsere Arbeit weiter. Der letzte Versand im November ging an 3'953 Adressen. Der CFA-Freundestag fand am 7.11. in der ETG-Gemeinde in Zürich statt.
3. Schriftenmission in der Schweiz
Ende Jahr ist in der Deutschschweiz die dritte systematische Verteilaktion angelaufen: Fritz Vogt hat im Bündnerland die ersten Dörfer mit einer evangelistischen Schrift beschenkt. Er ist seit 1. November teilzeitlich von CFA angestellt. Christ de maison a maison im Welschland wird weiterhin vom pensionierten Henri Parent geleitet. Seine Frau ist noch angestellt als Sekretärin. Cristo per tutti im Tessin hat leider noch keinen Nachfolger.
4. Schriftenmission im Ausland
Unter der Leitung der bewährten Landesleiter
Drago Sorl, Jesenice/Slowenien (seit 1.2.1991),
Vladimir Ksikal, Hradec Kralove/Tschechien (seit 1.4.1991),
Ondrej Garaj, Levice/Slowakei (seit 1.10.1991),
Franjo Spicak, Sirac/Kroatien (seit 1.4.1993),
Avram Dega, Vrsac/Serbien (1.7.94-30.06.2004),
Pau Pasula, Vrsac/Serbien (seit 1.7.2004),
Bore Blazevski, Skopje/Mazedonien (seit 15.11.1995),
Radovan Trajkovski, Novi Travnik/Bosnien-Herzegowina (seit 1.4.2000),
Bekim Beka, Prishtina/Kosovo (seit 1.11.2003),
geht die Schriftenverteilung von Haus zu Haus weiter. Im Berichtsjahr wurden 757'825 evangelistische Schriften verteilt und total 3'325 Reaktionen bearbeitet. Es konnten weitere 2'343 Bibelkurse verschickt werden und es gab viele persönliche Beratungsbriefe zu schreiben. 311 Personen haben den ersten und 114 den zweiten Bibelkurs abgeschlossen. Die meisten haben durch das Bibelstudium Jesus Christus persönlich kennen gelernt. Seit 1991 sind nun bereits 7.85 Millionen Familien mit der frohen Botschaft beschenkt worden. Das ist ein Grund zu grosser Dankbarkeit.
5. Die Finanzen
Weil wir keine Reserven haben, waren die flüssigen Mittel oft knapp. Wir sind total von unserem Herrn abhängig und leben als Glaubenswerk «von der Hand in den Mund»! Der Spendeneingang ist leicht angestiegen auf Fr. 347'836.80. Trotzdem musste die Rechnung mit einem Minus von Fr. 3'065.75 abgeschlossen werden. Für die Schriftenmission in Osteuropa haben wir Fr. 159'946.45 (inkl. Fr. 4'475.00 für Sozialprojekte) eingesetzt. Die Jahresrechnung wurde von Andreas Jakob (D+J Treuhand AG, Lenzburg) geprüft und wird der Mitgliederversammlung zur Annahme empfohlen. Er bestätigt auch, dass die Bestimmungen vom Ehrenkodex der Schweizerischen evangelischen Allianz (Grundsätze für die Öffentlichkeitsarbeit und die Verwendung von Spendenmitteln) eingehalten worden sind.
6. Schlusswort
Die Herausforderung bleibt: Alle Menschen in der Schweiz und in Osteuropa sollen die frohe Botschaft erhalten. Das fordert von uns allen einen ganzen Einsatz. Herzlichen Dank für Ihr Mittragen!
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