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CFA-aktuell 198 // März 2008 |
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Systematische Schriftenmission in Kosovo mit Bekim Beka, Prishtina |
Kosovo ist ein kleines Land im Balkan – bald das jüngste Land in Europa – und hat ungefähr 2,2 Millionen Einwohner, die in ca. 600’000 Haushaltungen leben. Mehr als 90 % der Bewohner sind Albaner. Der Rest sind Serben, Türken, muslimische Slawen, Zigeuner oder Montenegriner. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine moslemische Familie, die den Koran liest und zu Allah betet, im Ramadan, dem Fastenmonat. Wie fühlen Sie sich, wenn Sie an ihre Türe klopfen? Wahrscheinlich haben Sie Angst! Das erlebten wir, als wir vor 3 1/2 Jahren mit der systematischen Schriftenverteilung begonnen haben. Einige von unseren Geschwistern sagten, es sei nicht die rechte Zeit um von Haus zu Haus zu gehen oder suchten eine andere Möglichkeit, um die Menschen zu erreichen. Aber, die meisten Pastoren haben uns unterstützt, weil sie den grossen Auftrag, den Jesus Christus uns, seinen Nachfolgern gegeben hat, verstanden haben. Gott hat uns den Mut gegeben, die Verteilung des Evangeliums von Tür zu Tür, zu starten. Mehr noch, er hat uns beschützt und reich gesegnet in diesem Dienst. Bis heute hat kein Verteiler grosse Schwierigkeiten oder Bedrohung erlebt. Gott hat uns immer wieder darin überrascht, dass die Leute uns freundlich begegnen. Nur ungefähr 5 % der besuchten Familien haben die Schrift nicht angenommen. Gott ist ein mächtiger Herr und hat die Türen zu den Familien im Kosovo aufgemacht! Wir beten dafür, dass er auch ihre Herzen öffnet, dass sie die Schrift lesen, Gottes Ruf verstehen und beantworten. Wie in allen ehemals kommunistischen Ländern gibt es zwei Wege der Veränderung. Die «main road», die Hauptstrasse und die «amin road», die Nebenstrasse.
Das erste ist das Bild, das Sie haben wenn Sie Prishtina, die Hauptstadt, oder andere grosse Städte besuchen. Die Infrastruktur funktioniert und man lebt mehr oder weniger wie im übrigen Europa. Sobald man aber die Hauptstrassen verlässt, gibt es ein ganz anderes Bild. Die Menschen leben in ärmlichen Verhältnissen, ohne Strassen und Infrastruktur und sind isoliert. Bei unserer Verteilarbeit erleben wir beides, weil wir alle besuchen. Dabei brauchen wir viel mehr Tage für die Dörfer. Hier werden wir besser angenommen, weil sie kaum Besuch haben, und wir erhalten mehr Reaktionen und Bestellungen als in den Städten. Bis jetzt haben sich 12 Kirchen/Gemein-den (d.h. ca. 40 % aller Gemeinden im Land) mit ca. 100 Verteilern an der Verteilaktion beteiligt. Dazu haben uns, vor allem im Sommer, einige ausländische Kurzzeitmissionare geholfen. Dafür sind wir sehr dankbar. Besonders danken wir Gott für die CFA-Freunde, die für uns beten und mit ihren treuen Spenden die Missionsarbeit in unserem Land ermöglichen. Ohne diese Hilfe könnten wir keine Schriften drucken und diese wichtige Arbeit nicht tun. Gott segne Sie alle reich und vergelte Ihnen das glaubensvolle Geben!
Bekim Beka in Prishtina am 4. Februar 2008
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Bekim und Linda Beka mit Eden und Lea
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Einige Hintergrundinformationen
Die Serben betrachten den Kosovo als Wiege ihrer Kultur und Religion. Sie wurden aber 1389 von den Türken vertrieben. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Kosovo ein Teil von Serbien. Die albanischen Muslime haben sich sehr stark vermehrt und bilden nun mit mehr als 90 % den grössten Teil der Einwohner.
Die kosovo-albanische Bevölkerung ist islamisch. Sie kennt den Erlöser Jesus Christus und die Bibel nicht. Darum ist es wichtig und nötig, dass die frohe Botschaft systematisch in alle Häuser gebracht wird.
Bis Ende 2007 sind nun schon mehr als 116’000 Schriften verteilt worden und es haben sich 176 Interessierte gemeldet. Die meisten erhalten ein Johannes Evangelium mit dem Fernbibelkurs und/oder weitere christliche Literatur.
Seit dem Start im Jahr 2004 hat CFA Fr. 62’923 investiert. Die Kosten um eine Familie zu erreichen sind also 54,2 Rappen. Darin eingeschlossen sind die Druckund Verteilkosten, der Lohn des Landesleiters und die ganze Administration.
So bald wie möglich sollen durch die systematische Schriftenverteilung alle Einwohner des Landes das Evangelium erhalten. Das ist dringend nötig, weil die Menschen während der Zeit vom Kommunismus und den nun schon 17 Jahren seit der Wende die frohe Botschaft nie erhalten haben!
Konkrete Gebetsanliegen
Der serbische Nationalismus und der Krieg mit ca. 10’000 Toten – vorwiegend Albaner – haben viel Unheil angerichtet. Ein fairer und gerechter Frieden ist dringend nötig. Wir beten um tiefe Busse, Vergebung auf allen Seiten und Wiederherstellung von Vertrauen und Zusammenarbeit für eine bessere Zukunft.
Die politische Situation ist alles andere als stabil. Wir beten für die einheimischen Politiker und die vielen UN-Leute (United Nations), dass dem Land wirklich geholfen wird und sich die Lebensbedingungen verbessern.
Christliche Missionsgesellschaften haben Mühe einen langfristigen Dienst aufzubauen. Wir beten dafür, dass die Kurzzeit-Hilfe weitergeführt werden kann und dass wahre Jüngerschaft und Mitarbeit gefördert werden.
Viele Kosovo-Albaner sind als Kriegs- oder Wirtschaftsflüchtlinge in der Schweiz. Wir beten dafür, dass sie hier von Jesus Christus hören, sich für ihn entscheiden und dann ihr Leben grundlegend verändern.
Es gibt albanische Radiosendungen die von «Trans World Radio» in Albanien ausgestrahlt werden. Wir beten dafür, dass diese gehört werden und dass viele Menschen dadurch angesprochen werden.
Die Bibel und christliche Literatur müssen von Albanien eingeführt werden. Eigentlich müssten sie der Kultur angepasst werden. Wir beten für gute Schreiber und überzeugende Schriften zur Evangelisierung des Landes.
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Treffen der Christen, Prishtina
Handgreiflich anpacken ...
... können Sie, wenn Sie uns eine Spende für Kosovo senden. Mit Fr. 54.20 beschenken Sie 100 Familien mit dem Evangelium! – Fr. 542.– reichen sogar für 1000 Haushalte. Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
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Fritz Vogt - ganz herzlichen Dank |
«Eure Arbeit ist nicht vergeblich in dem Herrn» (1. Korinther 15,58)
Lieber Fritz
Eigentlich haben wir dich nur als Arbeiter im Werk des Herrn erlebt. Dabei warst du uns allen immer ein motivierendes Vorbild. Gott wird dir deine Treue reichlich vergelten. Wir danken dir, dass du uns die Liebe zu den Verlorenen geweckt und zeugnishaft vorgelebt hast. Für deinen aktiven Ruhestand wünsche wir die von Herzen Gottes reichen Segen.
Köbi Gutknecht und das CFA-Team
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Treffen und Einsatzmöglichkeiten |
• 19. April – für jedermann – CFA-Freundes- und Gebetstreffen in Spiez mit Willy und Silvia Truninger und Markus Wartenweiler
• 1.–5. Mai – für jedermann – Informationsreise BiH-HR-SLO ehemaliges Jugoslawien, Fr. 450.–.
Leitung: Daniel Blaser, Missionsleiter
• 3.–10. Mai – für jedermann – Verteileinsatz
Leitung: Willy Truninger, Faulensee und Fritz Tanner, Arbon
• 14.–22. Juli – missionarischer Einsatz für Teenager – Tschechien
Leitung: Beat Kurmann, Burgdorf, Kosten: Fr. 450.– inkl. Reise ab St. Gallen
• 28. Juli–8. August – Jugendeinsatzlager – Serbien oder Rumänien
Leitung: Daniel Blaser und Willy Truninger. Kosten: Fr. 580.- für Schüler, Studenten und Lehrlinge. Fr. 650.- für Verdienende inkl. Reise ab St. Gallen
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Verteiltage |
Herzliche Einladung für die nächsten Verteiltage! Sie finden die stets aktuellen Termine und Kontaktpersonen auf der Verteileinsätze-Übersicht auf dieser Homepage.
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