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CFA-aktuell 172 // März 2004 |
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Kosovo braucht die frohe Botschaft |
Der Landstrich zwischen Albanien/Mazedonien und Serbien ist eigentlich ein Teil vom neuen Land Serbien und Montenegro. Seit dem Jahr 2000 steht er unter der Schutzaufsicht der NATO. Viele Ausländer gehören zur UNMIK, die versucht das Land zu führen. Ungefähr 2 Millionen Menschen leben im Kosovo in grossen Familien von 6-8 Personen. In vielen Haushalten ist der Grossvater das Oberhaupt und es gelten noch die alten Gesetze des Kanun. Der grösste Teil der Bevölkerung sind Albaner, die schon seit vielen Jahren im Kosovo zu Hause sind. Die restlichen Serben bilden eine Minderheit im Land. Der Krieg hat hässliche Spuren hinterlassen: Ca. 15’000 Tote, 20’000 vergewaltigte Frauen und 67’000 zerstörte Häuser. Heute gibt es noch 3’600 Vermisste und viele traumatisierte Menschen.
Die Zukunft des Kosovo ist dunkel und ungewiss. Es ist möglich, dass es im Kosovo und in den angrenzenden Gebieten mit albanischer Minderheit (Montenegro, Serbien und Mazedonien) zu weiterem Blutvergiessen kommt. Albanischer Extremismus könnte das ganze Gebiet noch für viele Jahre im Sumpf der Konflikte festhalten! Wir beten für einen fairen und gerechten Frieden, für Mässigung und Weisheit unter den Führern und für die richtige politische Richtung.
Vor dem Krieg gab es im ganzen Land nur etwa sieben Gemeinden mit ca. 200 Gläubigen. Heute sind es bereits um die 1’000 Christen in ca. 30 verschiedenen Gemeinden. Wir beten dafür, dass diese neuen Gläubigen unter der Gnade wachsen und reif werden, das Evangelium effektiv den Muslimen zu bringen!
Der neue CFA Leiter für Kosovo heisst Bekim Beka. Er ist Pastor der Baptistengemeinde in Prishtina. Er leitet die Gemeinde ehrenamtlich, weil diese nur für die Unkosten für das Haus aufkommen kann.

Bekim und Linda Beka mit Lea und Eden
Er ist bereit die systematische Verteilung der Schriften in seinem Land zu koordinieren. Der Anfang ist in der Hauptstadt Prishtina Ende Februar anfangs März vorgesehen. Später werden dann die Dörfer und kleineren Städte in Angriff genommen. Unser Ziel ist es, so rasch wie möglich allen Familien im ganzen Land die frohe Botschaft von Jesus Christus zu bringen.

In diesem Haus ist der Gemeindesaal der Baptisten und das CFA Büro
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Bosnien braucht unsere Fürbitte |
Der gebirgige Binnenstaat auf dem Balkan erholt sich nur schwer. Die wirtschaftliche Situation ist kaum besser geworden. Immer noch sind ca. 50 % der Leute arbeitslos. Bosnische Flüchtlinge sind im Land selbst und in der ganzen Welt zerstreut. Von den insgesamt 1,3 Mio. die ins Ausland geflohen sind, waren im 2000 erst 400’000 zurückgekehrt! Viele Inlandsflüchtlinge sind immer noch ohne Heimat. Wir beten dafür, dass alle (Muslimen, Orthodoxen und Katholiken) Heilung für ihre tiefen seelischen Wunden finden und Frieden mit Gott und miteinander durch den Glauben an Jesus Christus! Wir beten für alle, die den Bosniern helfen, sich ein neues Leben aufzubauen. Seit 1991 ist das «evangelikale Zeugnis» stark gewachsen. Damals gab es nur 2-3 Gemeinden. Heute gibt es mehr als 100 Gemeinden/Grup-pen im ganzen Land. Die Evangelikalen haben stark an Glaubwürdigkeit gewonnen, weil sie die einzigen sind, die die Abgründe zwischen den ethnischen Gruppen überwinden. Wir beten für die Gläubigen und ihr Zeugnis in diesem kriegzerrissenen Land!
Die systematische Schriftenverteilung kommt nur langsam voran. Bis jetzt haben 140’000 Familien eine evangelistische Schrift erhalten. Gemeldet haben sich 152 Personen. Die meisten haben ein Johannesevangelium und den Fernbibelkurs erhalten. Den Kurs abgeschlossen haben bisher 4 Personen. Bitte beten Sie weiter für die Verbreitung des Evangeliums in Bosnien und Herzegowina!
Unser Leiter, seine Frau und die beiden Söhne brauchen unsere Fürbitte besonders. Vladimir kämpft gegen sein Krebsleiden und die Familie leidet mit. Was hat Gott vor? Warum greift er nicht ein? Diese Fragen belasten Radovan sehr.

Blazenka und Radovan Trajkovski im CFA-Büro in Novi Travnik
Dann ist da auch noch der geplante Umzug nach Novi Travnik: Leider konnte die alte Wohnung noch nicht verkauft werden und dieses Geld fehlt für den Kauf der Neuen! Wir beten dafür, dass sich dieses Problem bald lösen lässt.
Vielen herzlichen Dank für alles Beten und Geben für die systematische Schriftenmission in Osteuropa. Ohne die Unterstützung aus der Schweiz können unsere Mitarbeiter ihren Dienst nicht erfüllen. Der Herr segne Sie! |
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