// Was ist mit der Evolutionstheorie?
Die Bibel gibt uns eine kurze Antwort:
"Durch Glauben erkennen wir, dass die Weltzeiten durch Gottes Wort bereitet worden sind, also dass das, was man sieht, aus nicht seiendem entstanden ist."
(Hebräer 11, Vers 3)
Alles, was wir sehen, ist also aus "Nichts" durch Gott gebildet worden. Er hatte keinerlei Ausgangsstoff nötig, er sprach und es stand da. Am Anfang der Bibel, in 1. Mose 1 lesen wir von der Schöpfung Gottes. Lesen Sie diesen Bericht einmal aufmerksam durch, dann werden einige Grundzüge deutlich:
// Er schuf durch sein Wort (er sprach und es wurde). Noch heute schafft sein Wort (die Bibel und sein Reden an uns) neues Leben für die Menschen, die sich darauf verlassen (Johannes 6, Vers 63).
// Er trennte Licht und Finsternis. Auch in unserem Leben müssen finstere Dinge, wie Schuld und Sünde, ausgeräumt werden. Wenn wir sie bekennen, möchte er uns vergeben.
// Er schuf die Tiere und Pflanzen nach ihrer Art. Die Bibel kennt keinen Evolutionsgedanken von einfachen zu komplizierten Lebewesen. Pflanzen, Tiere und Vögel wurden zeitlich geschaffen, waren ausgewachsen und fertig.
// Er schuf in sechs Tagen. Gott ist allmächtig (Psalm 115, Vers 3). Warum sollte er lange Zeiträume brauchen? Die Bibel lehrt eine junge Schöpfung.
// Wir Menschen sind zu Gottes Bilde geschaffen. Damit sind wir geadelt und mehr als die Tiere. Wir können Kontakt zu Gott aufnehmen, beten. Wir haben einen freien Willen, uns für oder gegen Gott zu entscheiden.
Die ersten Menschen, Adam und Eva, wurden ungehorsam und verloren deshalb die Gemeinschaft mit Gott. Aber die GUTE NACHRICHT ist, dass Jesus Christus kam, um die Sünden auf sich zu nehmen und uns wieder mit Gott in Beziehung zu bringen.
// Warum gibt es Kriege, Gewalt und Unfairness?
Das ist eine gute Frage, die nach einer dringenden Antwort verlangt. Ich möchte Ihnen aber nicht irgendwelche philosophischen Antworten geben, sondern schreiben, was die Bibel, das Wort Gottes, dazu sagt. Übrigens ist dies für mich ein "Beweis" für die Wahrheit der Bibel. Was dort steht, hat Hand und Fuss.
Im Jakobus-Brief, Kapitel 4, Vers 1, heisst es:
"Woher kommen Kriege und woher kommen Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten? Ihr seid begehrlich und habet nicht, ihr mordet und eifert und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und krieget, ihr erlangt es nicht, weil ihr nicht bittet, ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr übel bittet, um es mit euren Wolllüsten zu verzehren."
Ich versuche das, was Jakobus schreibt einmal mit meinen Worten zu beschreiben:
// Kriege sind nicht Gottes Gedanke. Sie entstehen aus Machthunger der Menschen.
// Ein kleiner Streit ist schon die Vorstufe eines schlimmen Krieges. Menschen werden durch uns verletzt, weil wir immer Recht haben wollen.
// Auch nach einem vermeintlichen "Sieg" über andere, bleiben wir innerlich leer. Besitz, Ehre und Macht können uns nicht befriedigen.
// Gebet ist der Ausweg aus dem Dilemma. Wo Menschen Jesus ihr Leben anvertrauen, müssen sie nicht mehr nach Anerkennung jagen. Sie haben Frieden mit Gott gefunden. Dieser Frieden bestimmt auch ihren Umgang mit Konflikten und anderen Menschen. Sie haben gelernt, zu verzichten. So kann Frieden möglich werden.
Jesus starb am Kreuz, um unseren Egoismus auf sich zu nehmen.
// Was ist mit den verschiedenen Konfessionen?
Wir wissen, dass es in allen Kirchen und Gemeinden tiefgläubige Menschen gibt. Wie sieht Gott die verschiedenen Kreise und Gruppierungen? Ich möchte aufzeigen, was die Bibel dazu sagt:
Im Himmel werden keine unterschiedlichen Räume für Lutheraner, Baptisten oder Katholiken sein. Die Bibel kennt nur eine Gemeinschaft und nennt sie "Gemeinde" oder, vom griechischen Grundtext her, "die Herausgerufenen" (Apostelgeschichte 8,1 oder Offenbarung 2,8).
In Kirchen oder Freikirchen besteht die Gefahr, dass "Glaube" nur noch "weitervererbt" wird, ohne den Willen des Menschen herauszufordern. Die Bibel ruft zur persönlichen Entscheidung des Einzelnen auf. Mitglied in der himmlischen Gemeinschaft kann nur der werden, der eine persönliche Entscheidung für Jesus Christus trifft. Jemand sagte einmal treffend: "Gott hat keine Enkelkinder, sondern nur Kinder" (Johannes 1, Vers 12).
Jede Sünde führt zum ewigen Tod (Römer 3, Vers 23). Nur das ehrliche Bekenntnis und die Busse vor Gott kann helfen (Apostelgeschichte 2, Vers 38).
Gott wird uns am Ende nicht nach unserer Mitgliedschaft oder anderen Papieren fragen, sondern ob wir Jesus Christus unser Leben anvertraut hatten oder nicht (Offenbarung 20, Vers 11-15).
Hiermit möchte ich nicht die Wichtigkeit von Gemeinschaft unter Christen in Frage stellen. Wer an Jesus glaubt, sollte sich einer biblischen Gemeinde anschliessen. Doch wird diese Gemeinschaft nicht ausreichen, um in den Himmel zu bringen:
"Und doch kann kein Bruder den anderen Erlösen; er vermag Gott das Lösegeld nicht zu geben! Zu teuer ist die Erlösung ihrer Seelen, so dass er auf ewig davon abstehen muss."
(Psalm 49, Vers 8)
"Da ihr ja wisst, dass ihr nicht mit vergänglichen Dingen, Silber oder Gold, losgekauft worden seid, ... sondern mit dem kostbaren Blut Christi, als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes."
(1. Petrus 1, Vers 18)
// Was ist mit den anderern Religionen?
Die verschiedenen Religionen unterscheiden sich in sehr vielen Bereichen. Es ist schwierig, Ihnen hier eine umfassende Antwort zu geben.
Gottes Wort, die Bibel, sagt eindeutig, dass es nur einen Gott gibt. Und dass das Heil in keinem anderen, als in Jesus Christus zu finden ist (Johannes 14, Vers 6). Religionen sagen: Tu etwas, ändere dich, dann kannst du vielleicht erlöst werden. Die Bibel lehrt, dass aus eigener Kraft niemand in den Himmel kommen kann, sondern dass wir Jesus wie ein Geschenk Gottes annehmen müssen (Galater 2, Vers 16). Ein Muslim hat niemals Gewissheit, ob Allah ihn annimmt. Ein Hindu oder Buddhist ist immer bemüht, durch Meditation und Übung in die nächste Stufe zu kommen. Alle Götzen wollen, dass wir zu ihnen kommen, Jesus Christus kam zu uns, um uns zu erlösen. Es ist also der umgekehrte Weg (Galater 4, Vers 4).
// Ist Gott verklemmt?
Adam und Eva, die ersten Menschen, waren tatsächlich nackt, ohne sich zu schämen. Warum? Es gab noch keine Sünde. Seitdem es die Sünde gibt, ist es richtig und wichtig für den Menschen, sich zu bedecken. Es geht dabei darum, andere nicht in Versuchung zu bringen. Gott selbst machte dem Menschen die erste Kleidung nach dem Sündenfall (Die Bibel: 1. Mose 3,21).
Die heutige Nacktheit im Fernsehen, in Zeitschriften etc. ist ein großes Problem. Sie weckt Lüste und Sehnsüchte. Sie führt zu Vergewaltigung und Ehebruch. Heute liegt das Augenmerk viel auf Äusserlichkeiten, doch Gott sieht zuerst das Herz an (1. Petrus 3,1 ff; 1. Timotheus 2,9).
Unser Leib ist von Gott geschaffen und soll nicht missbraucht werden (2. Korinther 6,15-20).
// Sind Geisterglaube und Spiritismus gefährlich?
Wir befragen Astrologen oder Kartenleger, lesen regelmässig das Horoskop und kennen unser Sternzeichen besser als unsere Blutgruppe. Wir schlafen nie ohne unseren Glücksbringer ein. Warten gespannt auf die nächste Folge von "Supernatural", oder interessieren uns für andere Sendungen, die sich mit Übersinnlichem beschäftigen.
Eines haben wir verstanden: Die Welt und unser Leben sind vielschichtiger als das, was wir mit unseren Augen sehen oder mit modernsten Mitteln erforschen können. Antworten werden uns aus ganz unterschiedlichen Quellen angeboten.
Viele erhoffen sich, etwas über die Zukunft zu erfahren oder sie sogar beeinflussen zu können. Doch woher wissen wir, ob die Berichte über Nahtod-Erlebnisse wirklich stimmen oder die "Hilfe" bei der Partnersuche durch Tarot-Karten harmlos ist und wir nicht einer dämonischen Lüge aufsitzen? Wer gibt uns die Garantie, dass die Sterne nicht lügen? Um uns zu schützen, sagt unser Schöpfer, dass Spiritismus, Aberglaube und jeglicher Kontakt zu Toten gefährlich und deshalb verboten ist:
"Niemand soll wahrsagen, zaubern, Geister beschwören oder Magie treiben. Keiner darf mit Beschwörungen Unheil abwenden, Totengeister befragen, die Zukunft vorhersagen oder mit Verstorbenen Verbindung suchen. Wer so etwas tut, ist dem Herrn zuwider."
(Die Bibel: 5. Mose 18,10-12)
Menschen nehmen diese Dinge oft auf die leichte Schulter. Doch warum erleben wir eine dramatische Zunahme von Lebensangst und Depressionen? Warum verfolgt mich ständig das Pech, während andere immer auf der Überholspur leben?
"Doch ich, der Herr, schwöre, bei meinem Leben: Mir gefällt es nicht, wenn der Gottlose sterben muss. Nein, ich freue mich, wenn er von seinen falschen Wegen umkehrt und am Leben bleibt."
(Die Bibel: Hesekiel 33,11)
Weil wir lieber auf das heimtückische, oft verharmloste Böse hören, müssen wir alle sterben (Die Bibel: 1. Mose 2,17). Wir haben das Vertrauen in unseren Schöpfer mit Aberglauben und Geisterglauben vertauscht. Statt mit der Bibel, dem Wort Gottes, beschäftigen wir uns mit Übersinnlichem. Damit haben wir uns von Gott gelöst und somit sein Todesurteil verdient. Der Tod ist aber viel schrecklicher als das Sterben an sich. Er beschreibt die immerwährende Trennung von unserem Schöpfer. Und wenn wir einmal gestorben sind, ist diese Trennung nicht mehr rückgängig zu machen.
Was geschieht im Jenseits? Es ist wie bei einer Zugfahrt. Bei unserer Geburt steigen wir alle in den Zug ein und steuern auf das Sterben zu. Auf der anderen Seite des Tunnels aber geht es weiter. Gott wird dort jeden in Empfang nehmen. Auch Sie müssen sich dann vor ihm für Ihr Leben verantworten.
Glücklich ist, wer Jesus Christus auf seiner Seite hat. Warum? Weil Jesus an unserer Stelle die Strafe getragen hat, die wir verdient haben. Nur, wer dieses Geschenk der Vergebung zu Lebzeiten angenommen hat, wird von Gott angenommen werden.
Die Entscheidung fällt hier und jetzt. Nach Ihrem Tod, wird es zu spät sein. Sagen Sie sich jetzt los von allen Irrwegen – dem Übersinnlichen, den Horoskopen oder dem Aberglauben. Bitten Sie Jesus Christus um Vergebung und Befreiung. Vertrauen Sie ihm Ihr Leben an.
Sind wir dem Schicksal oder dem Übersinnlichen hilflos ausgeliefert? Der Gott der Bibel möchte nicht unser Verderben. Er will, dass unser Leben gelingt.
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