Seit dem November 1995 gibt es in Mazedonien die systematische Schriftenmission. In der ersten Zeit wurde der Kontakt mit den verschiedenen Kirchen und Gemeinden aufgenommen und die Verteilschrift vorbereitet. Viele Christen wurden motiviert für die Verteilung der Schriften: Gemeinsam soll der Missionsbefehl ausgeführt werden. Im April 1996 begann die Verteilung mit zwei Gruppen aus Deutschland. 15 Freunde gingen mit uns ans Werk. Später halfen Gläubige aus den verschiedenen Gemeinden, so dass im Laufe des Jahres 300’600 Schriften verteilt werden konnten. 138’500 davon wurden systematisch von Haus zu Haus verteilt. In diesem ersten Jahr haben sich 7’895 Interessierte gemeldet. Das war eine gewaltige Sache für das ganze Land. Noch nie wurden so viele Schriften in die Familien gebracht! Wir wurden sehr ermutigt und neu motiviert.

Das schöne Städtchen Bitola im Süden von Mazedonien
In den ersten 3 Jahren wurden alle grösseren Städte des Landes bearbeitet, dann begann die «Kleinarbeit» in den vielen Dörfern. In dieser Zeit wurden auch albanische Schriften vorbereitet und in einigen Orten die von Albanern bewohnt sind, verteilt. Der Erfolg war nur gering. Viele Dörfer im ganzen Land sind bis heute noch nicht besucht worden.
Wir hatten auch zweimal eine Gruppe mit Jugendlichen aus der Schweiz bei uns. Zusammen mit Einheimischen verteilten sie in einigen Dörfern die frohe Botschaft in alle Häuser. Dazu haben verschiedene Teilzeitmitarbeiter im Büro und bei der Verteilung mitgeholfen. In diesem Sommer werden auch Schweizer kommen und uns unterstützen. Wir werden in Zentralmazedonien unterwegs sein.
In den vergangenen Jahren wurden auch 3 Auflagen vom Buch «Jesus unser Schicksal» gedruckt und weitergegeben. 35’000 in mazedonischer Sprache und 20’000 in albanisch. Weiter wurden 100’000 Kleinschriften gedruckt und verteilt und das Neue Testament wurde verbreitet, ca. 60’000. Bis zum Ende des letzten Jahres (2004) haben wir mehr als eine halbe Million Schriften weitergegeben und mehr als 10’000 Rektionen bearbeitet.
Unser Ziel ist, bis Ende 2006 alle Familien im ganzen Land zu besuchen, und die erste Verteilaktion abzuschliessen. Um dies zu erreichen, sind wir weiterhin auf Ihre Unterstützung im Gebet und mit Finanzen angewiesen. Beten Sie besonders dafür, dass die Albaner und andere Minderheiten (Türken, Serben, Zigeuner ...) erreicht werden und dass wir viele Gläubigen für die Mitarbeit motivieren können. Im Frühling 2006 werden wir den 10. Geburtstag feiern.
Bore Blazevski, Landesleiter Mazedonien

Auszüge aus persönlichen Briefen
Mein Name ist Stole und ich wohne in Pehcevo in Ostmazedonien. Ich besuche die 8. Klasse. Ich interessiere mich sehr für christliche Literatur. Bitte senden Sie mir mehr davon. Geben Sie mir bitte auch Ihre Telefonnummer, damit ich mit Ihnen sprechen kann. Ich habe gehört, dass Sie auch Bibelkurse haben. Bitte senden Sie mir die erste Lektion.
Stole aus Pehcevo
Liebe Organisation, ich grüsse Sie und bedanke mich für das Buch «Ultimative Fragen», das Sie mir im letzten Monat geschickt haben. Nach dem lesen habe ich beschlossen, Ihnen zu schreiben und um weitere Literatur zu bitten. Meine Nationalität ist türkisch – Sie können mir auch türkische Bücher senden. Ich studiere in Belgrad. Wenn ich nach Mazedonien komme, würde ich Sie gerne besuchen.
S. T. aus Belgrad
Danke, dass Sie mir den Bibelkurs «Licht für das Leben» und das Buch «Jesus unser Schicksal» gesandt haben. Ich weiss, dass Gott mich liebt – aber ich lebe in einem Dorf, das sehr geprägt ist von der orthodoxen Kirche. Einige in meiner Nachbarschaft haben keinen Respekt mehr vor mir! Mein Mann ist ein Holzarbeiter und er macht auch Holzfiguren mit religiösen Themen und verkauft sie. Ich weiss, dass das nicht biblisch ist, aber es ist unsere Haupteinnahmequelle zumÜberleben. Er ist mit meinem Glauben an Gott nicht einverstanden und ich muss Sie warnen. Senden Sie mir keine Briefe oder Bücher mehr, mein Mann öffnet alle meine Post. Ich weiss, dass ich mit Jesus auf dem rechten Weg bin, aber es ist sehr schwer weil meine Familie dagegen ist.
Suzana aus Ostmazedonien

Meine Name ist Daniela und ich bin 16 Jahre alt. Ich finde die erste Lektion des Bibelkurses sehr interessant und ich habe im Johannesevangelium vieles gelernt von Jesus. Gerne möchte ich weitere Bücher und Schriften, wie die, die ich von Ihnen erhalten und an meine Freunde weitergegeben habe. Danke, dass Sie mir mitgeteilt haben, wo es in meiner Nähe eine christliche Gemeinschaft gibt. Ich werde sicher mit den Christen Kontakt aufnehmen. Ich brauche neue christliche Freunde mit denen ich über meine Freuden, Sorgen und Probleme reden kann.
Daniela
Ich bin ein Arzt/Spezialist in einem Hauptspital. Ich bin eine erwachsene Person und habe nie eine Schrift erhalten, die klar und direkt über Jesus redet. Ich bin ein «orthodoxer Gläubiger» seit ich geboren bin – aber was habe ich davon? Ich habe so viele Jahre meines Lebens verloren, ich lebte in Unwissenheit als sogenannter «Christ». Nun, nachdem ich die Wahrheit gefunden habe, sind schon einige Kollegen meine «Feinde» geworden. Sie beschimpfen mich, weil ich meinen Glauben gewechselt habe. Ich habe ihnen gesagt, dass mein Glaube mich wirklich verändert hat. Ich würde Sie gerne einmal besuchen, um mich in meinem Leben mit Gott zu ermutigen. Senden Sie mir weitere Literatur und beten Sie bitte für mich, dass meine persönliche Beziehung zu Jesus gestärkt wird. Vielen Dank!
Arzt in einem Hauptspital
Missionsarbeit erleben und kennen lernen
Vom 11.–22. Juli ist unser Präsident mit einigen Freunden in Mazedonien unterwegs, um Land und Leute kennen zu lernen, und bei der Verteilung der Schriften mit zu helfen. Bitte verpassen Sie diese besondere Möglichkeit zum Kennen lernen der Missionsarbeit in Mazedonien nicht. Sie können sich im CFA Büro anmelden oder direkt mit Jakob Wyler in Henggart Kontakt aufnehmen!
Bitte beten Sie für unsere drei Einsatzlager in diesem Sommer und machen Sie viele auf unsere Einsatzlager aufmerksam. Gerne können Sie ein oder mehrere Exemplare «Programm 2005» bei uns anfordern.
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