Christus für alle CFA //
Das Evangelium in alle Häuser
 
       
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CFA-aktuell 189 // Januar 2007

Christus für Herr und Frau Schweizer

Christen – Muslime – Buddhisten – Hinduisten – wer hat recht? Wer bringt die Erlösung? In welcher Religion ist Liebe, Annahme, Vergebung, Güte und Barmherzigkeit enthalten?
Vorab zur Klärung: Das Christentum ist keine Religion. Religion beinhaltet die Suche des Menschen nach Gott. Aber Gott – der Vater und Schöpfer des Universums – hat uns Menschen gesucht und geliebt, lange bevor wir nach ihm fragten (Römer 5, 8). Petrus hat die Frage nach dem einzig wahren Gott schon lange beantwortet: «Nur Jesus Christus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet sie» (nach der Bibelübersetzung «Hoffnung für alle», Apostelgeschichte 4, 12). Die Evangelikalen in der Schweiz nehmen ab – die Muslime hingegen zu! Diese Feststellung wird zum klaren Aufruf an uns Christen: Werdet wieder aktiv! Jesus sagt: «Ihr seid das Salz und das Licht in dieser Welt.» Beide Elemente haben eine starke Auswirkung. Wir haben einen zweifachen Auftrag: «Seid Licht und Salz!» Und das schon jetzt, jeden Tag – nicht irgendwann in der fernen Zukunft. Das Licht muss gesehen werden – schieben wir unsere selbstgemachten Vorhänge zur Seite und lassen Jesu Wesen durch uns strahlen! Das Salz muss gespürt werden. Sobald das Salz wohl dosiert verteilt wird, entfaltet es seine vielfältige Wirkung: Das Essen wird richtig schmackhaft, das Eis schmilzt, Lebensmittel werden auf Monate hinaus haltbar – ohne Salz wird der Mensch krank. Ohne je Gott den Vater und Jesus Christus zu kennen, bleibt der Mensch in seinem verlorenen Zustand und wird die Ewigkeit nicht bei Gott im Himmel verbringen können. Wir erzählen von Gott, wir machen ihn bekannt. Und deshalb gehen wir durch die Strassen mit der Guten Nachricht. Wir bringen allen Menschen Hoffnung, Glaube und Zuversicht durch Jesus Christus. Vergiss nie: Dein Leben mit Gott bewirkt viel mehr, als du dir je vorstellen kannst, denn du bist Salz und Licht!

Das Evangelium in alle Häuser, z.B. in Stein am Rhein (Foto: Fritz Tanner)

Fokus Schweiz

Hat der Ausverkauf des Christentums in der Schweiz begonnen? Wir müssen sagen: Ja, schon lange. Während die Zahl der Christen in der Schweiz abnimmt (!) – nimmt die Zahl der Muslime rasant zu! Erwachen wir im «christlichen» Abendland Schweiz? Unser Wohlstand hat sehr viel mit dem Glauben an den ewigen Schöpfer und Jesus Christus zu tun. Der Glaube in Gott und das Halten der Vorschriften Gottes brachten uns Prosperität. Diese ist zunehmend gefährdet durch die verbreitete Gottlosigkeit in unserem Land. Wir Christen sind aufgerufen, einen Gegentrend zu setzen, in dem wir Salz und Licht in dieser Welt sind. Unser menschliches Wirken ist Stückwerk. Neuzeitlicher formuliert: Puzzlearbeit. Gott macht sowieso 95% der Arbeit, bis ein Mensch in Beziehung zu ihm tritt. Unsere 5% Wirken tragen wir mit viel Freude und Engagement bei!

Religionslandschaft Schweiz

Bevölkerung im Jahr 2000

7'288'000

VFG Verband Freikirchen und Gemeinden

150'000

Gemeinden im VFG

600

Evangelisch-Reformiert

2'408'00

Kirchenbesucher ca. (Schätzung)

50'000

Römisch-Katholisch

3'048'00

Kirchenbesucher ca. (Schätzung)

200'000

Christ-Katholisch

13'300

Christlich-Orthodox

132'000

Jüdische Gemeinde

18'000

Buddhisten

21'000

Hinduisten

28'000

Islamische Gemeinschaften

340'000

Quelle: Bundesamt für Statistik, 2000 (Volkszählung)

Dr. Martin Lloyd-Jones sagt:
«Nur wenn wir die Einzigartigkeit Jesu und das wahre Wesen des Evangeliums, die Erlösung durch Jesus Christus, betonen, hat unsere Verkündigung Stosskraft, sonst können wir dicht machen.»


Das habe ich «im Dienst» erlebt

Stefan der Handwerksbursche
Stefan stand an der Autobahneinfahrt. Schon längere Zeit wartete er darauf, mitgenommen zu werden. Nach der Frage, wohin er wolle, kam seine Antwort: nach Basel. Dorthin wollte ich auch, um mit einem CFA-Freund die «1/4-Stunde für Jesus» zu verteilen. Während der Fahrt kamen wir ins Gespräch. Er habe nie eine Kirche besucht, ebenso wenig seine Eltern und Grosseltern. In der ehemaligen DDR hätte man Gott verdrängt. Aber er wisse, dass seine Urgrossmutter die Bibel gelesen und gebetet habe. Ich erzählte Stefan, wie ich Jesus Christus kennen gelernt habe und dass Jesus unser bester Freund sein möchte. Per «Zufall» hatte ich ein Gideons-Testament mit den Psalmen bei mir. Dies und ein internationales Traktat verschenkte ich Stefan. Gottes Gegenwart war in diesen Augenblicken so nahe! Als wir uns in Basel an der Grenze verabschiedeten, waren aus zwei einander unbekannten Personen Freunde geworden.
Markus Wartenweiler

 


Kommen Sie mit?
In Johannes 9, 4 sagt Jesus: «Ich muss die Aufgaben, die Gott mir gegeben hat, erfüllen, solange es Tag ist. Bald kommt die Nacht, in der niemand mehr etwas tun kann.» Dies gilt im Alltag, auch als Rentner, in unserer Zeit. Seit 2 Jahren mache ich jetzt mit 70 Jahren bei der Verteilung mit, wenn möglich 1x wöchentlich, ausser in der kältesten oder heissesten Jahreszeit. Besonders auch Frauen möchte ich Mut machen, solche Verteileinsätze zu wagen. Wir verteilen nach einer Einführung selbständig. Jedes bekommt den Plan eines Dorfteils oder eines Quartiers mit einigen Strassen. So konnte ich als Bündnerin manch unbekanntes Dorf und Tal kennen lernen. Ausser dem dreisprachigen Kanton Graubünden haben wir das Fürstentum Liechtenstein und das Sarganserland durchgearbeitet. Schwierigkeiten mit Menschen oder Hunden habe ich eigentlich keine erlebt. Kommen Sie mit. Engagieren Sie sich im Reich Gottes. Gott wirkt bestimmt Frucht! Wir bringen das Evangelium mit der Zeitschrift «1/4 Stunde für Jesus», dem Faltblatt «Ein Leben nach dem Leben» oder mit der Bordzeitung zusammen mit dem Programm «Fenster zum Sonntag» in jede Haushaltung. Ausländische Bewohner erhalten eine mehrsprachige Broschüre.
Magda Saxer, Schiers

Himmelspost!
Ich habe es nie mehr vergessen! Wie gewohnt, wollte ich bei einem kleinen Block christliche Magazine in die Briefkästen legen. Der Abwart unterbrach sein Wischen. Seine Frage: «Was bringen Sie hier?» Meine Antwort: Himmelspost! Wir kamen in ein tiefes Gespräch. Er fragte: «Gibt es Gott noch wirklich?» was ich von Herzen bejahte. Heute sei der Todestag seiner lieben Frau. Sie sei vor 25 Jahren gestorben. Damals habe er Gott alles versprochen, falls seine Frau wieder gesund würde. Gott habe sie nicht geheilt, deshalb habe er sich von ihm entfernt. Im Gespräch durfte die Hoffnung des Mannes wachsen, dass Gott ihn liebt und Er ihn über alles hinweg wieder neu in seine Gemeinschaft zieht! «Sind wir untreu, so bleibt Gott dennoch treu!»
Markus Wartenweiler

 


Mit Freude!
Als Pensionierter verteile ich mit Freude «1/4 Stunde für Jesus» oder «Ein Leben nach dem Leben» sowie Kalender und Traktate. Mein Wunsch und Gebet ist, dass viele Leute das Verteilmaterial lesen und zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kommen. Es wird daraus viel Frucht entstehen. An den Verteiltagen geniesse ich die Gemeinschaft mit meinen Glaubensgeschwistern!
Beni Camenisch, Haldenstein

Habt Geduld!
Als 18-jähriger fand ich die Verteilschrift Volksblatt in unserem Briefkasten. Ich las sie und legte sie dann beiseite. Einige Monate später erhielt ich das Buch «Abenteuer mit Gott» als Dank für die Mitarbeit in der Sonntagschule geschenkt. Einige Monate später war eine Grossevangelisation im Hallenstadion mit dem Janz-Team. Ich hörte dort sehr klar die Botschaft der Liebe Gottes und erkannte meine Trennung von Gott. Jesus Christus kam um mich zu erretten, doch ich konnte mich noch nicht für ihn entscheiden. Über die Jahre hinweg bekam ich immer wieder Anstösse, die auf Jesus Christus und das ewige Leben hinwiesen. Erst nach 7 (!) langen Jahren – aus einer grossen inneren Not – nahm ich zusammen mit meiner Frau Vreni Jesus Christus als Erretter und Heiland an. Gott hatte Zeit und viel Geduld mit mir. Haben wir diese Geduld auch mit den Empfängern der Verteilschriften? Glauben wir, dass die Saat einmal aufgeht? Paulus, der Völkerapostel, schreibt: «Wer viel sät, wird viel ernten!»
Fritz Vogt, Seewis, CFA-Koordinator

Entmutigung und Ermutigung können nahe beieinander sein!
Unterwegs beim Verteilen. Es hatte zu regnen begonnen. Nur noch ein paar Briefkästen, dann hatte ich das gesteckte Tagesziel erreicht. Es dunkelte bereits. Da kam ein Mann nach Hause. Ich versuchte, ihm die christliche Zeitschrift persönlich abzugeben. Seine Antwort: «Das brauch ich nicht
– so etwas habe ich nicht nötig!» Wie er dies sagte! Es gab mir einen «Dämpfer». Doch ich gab nicht auf. Nur fünf Minuten später traf ich auf einen jungen Mann. Er kenne dieses Heft, «1/4-Stunde für Jesus». Trotz Regen hatten wir ein längeres Gespräch. Er hatte vor einiger Zeit Jesus Christus persönlich kennen gelernt. Seine geistliche Heimat fand er in einer gesunden Gemeinde in Bern. Eine tiefe Freude erfüllte mich und die Entmutigung von vorher musste weichen. Wiederum hatte ich etwas von der Einheit erfahren von der Jesus spricht: «Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, bin ich mitten unter ihnen!»
Markus Wartenweiler, Oberburg, CFA Mittelland

 


Frische Pilze
In Herisau gebe ich eine kurze Einführung zum Verteilen: Wir legen die Schriften mit den farbigen Bildern nach oben in die Briefkästen; in diesem Sinn machen wir nicht Hausmission. Ergibt sich ein Gespräch, reden wir von unseren Erlebnissen mit Jesus. Zehn Verteiler von 20–66 ziehen los in alle Richtungen. Am Mittag kommen wir in der Gemeinde zu Sandwich, Wurst und Süssmost zusammen. André meint: «Nur die Briefkästen zu bestücken war mir zu simpel. Ich hab überall geläutet und einige gute Gespräche gehabt. Und übrigens muss ich gleich gehen, ich bin nämlich zu einem Mittagessen mit frischen Pilzen eingeladen!» Da hat sich das Läuten doppelt gelohnt! André wohnt in der Gegend und wird einige Kontakte weiter pflegen.
Fritz Tanner, Arbon, CFA Ostschweiz

 


Der kleine Mann von der George Street in Sydney/Australien
Der kleine, weisshaarige Mann trat aus dem Ladeneingang heraus. Er drückte mir ein Traktat in die Hand und fragte: «Entschuldigung, mein Herr, sind sie gerettet? Kommen sie in den Himmel, wenn sie heute Nacht sterben?» Ich war verblüfft über diese Worte, denn noch nie hatte mich jemand so etwas gefragt. Auf der langen Heimreise nach London war ich ziemlich verwirrt. Darauf nahm ich Kontakt mit einem Freund auf, der Gott sei Dank Christ ist, und er führte mich zu Christus. Pastor Dave Smethurst hörte innerhalb von zwei Wochen ein ähnliches Zeugnis von einer Frau. Ein weiterer Mann kam auf einer Geschäftsreise nach Sydney durch denselben Mann zum Glauben. Auf einer Keswick-Versammlung in London kamen vier ältere Pastoren nach vorne und erzählten, dass auch sie, inzwischen 25–30 Jahre zurückliegend, durch das Wirken des kleinen Manns gerettet wurden. Bei einem Vortrag in der Karibik kamen nach dem Zeugnis über diesen Mann drei Missionare nach vorne und erzählten, dass auch sie vor 15–25 Jahren durch die gleichen Fragen des Mannes auf der George Street in Sydney gerettet wurden. In Atlanta/USA, trifft Pastor Dave einen Schiffskaplan der nach einer Trinkparty in Australien von diesem Mann angesprochen wurde. Die Furcht vor Gott ergriff ihn. Er war sofort nüchtern, rannte zum Kriegsschiff zurück, suchte den Geistlichen auf und übergab sein Leben Gott. Und so geht es immer weiter. Der weissharige Mann sagt: «In den 40 (!) Jahren seitdem ich dies tue, habe ich bis zum heutigen Tag noch von keinem einzigen Menschen gehört, der dadurch zu Jesus gekommen wäre.» Das änderte sich, nachdem Pastor Dave, den in hohem Alter stehenden Mr. Genor aufsuchte und ihm von all den Zeugnissen erzählte, die er während drei Jahren auf der ganzen Welt gesammelt hatte. Wir sehen hier, was wirkliche Hingabe bedeutet. Dieser Mann hat sein Zeugnis an etwa 150’000 Menschen weitergegeben. Direkt und indirekt konnte Gott durch diesen Mann einige tausend Menschen retten!
Qelle: www.worldmissions.com (Redaktion: D. Peukert / W. Gitt / F. Tanner)

Aktuelle Verteilzahlen 2004-2006

Graubünden, Fürstentum Liechtenstein, St. Gallen, Glarus
139'000 Haushaltungen, 116'000 Zeitungen, 15'000 «Leben nach dem Leben», 4’000 Mehrsprachenschriften, 5'200 italienischsprachige Schriften. Programme «Fenster zum Sonntag» beigelegt.

Mittelland: Bern, Solothurn, Aargau, Basel
80'000 Zeitungen, «Leben nach dem Leben», «Bordzeitungen», «Frohe Festtage». 2'200 mehrsprachige Schriften. Programme «Fenster zum Sonntag» beigelegt.

Ostschweiz: Thurgau, Appenzell, St. Gallen, Schaffhausen, Zürich
62’000 Zeitungen, «Leben nach dem Leben», «Bordzeitungen», «Frohe Festtage», «Fenster zum Sonntag».

Welschland
Das Wallis hat 93'630 Haushaltungen. Im Juni begann die Verteilkampagne von CMM («Christ de Maison en Maison»). 80'000 französische Verteilschriften wurden gedruckt. Seit Juni bis Ende Oktober besuchten 100 Freiwillige vierzehntäglich über 18'000 Haushaltungen und verteilten u.a. 20'000 CMM-Schriften, 600 weitere Broschüren, 50 CD «Ewigkeit» sowie 30 Bibeln. Es ergaben sich über 100 Kontakte auf der Strasse, 12 Personen nehmen an einem Glaubenskurs teil. Über 30 Personen aus verschieden Gemeinden sind im Briefversand, im Unterrichten oder in der Materialbereitstellung aktiv!
Adresse: Philippe et Marie-Eve Beeusaert, 11 rue de Bovanche, 1957 Ardon

Mitarbeit erwünscht

Gesucht werden Mitdenker, Mitbeter – Menschen die Gemeinden, Freunde und Bekannte motivieren, sich in der Evangelisation zu engagieren. Wer möchte auf regionaler Ebene eine Verteilgruppe bilden? Wer möchte gute Ideen einbringen? Sich aktiv am Sponsoring beteiligen? Komm auf uns zu, telefoniere oder schreibe einige Zeilen.

Verteiltage

Herzliche Einladung für die nächsten Verteiltage! Sie finden die stets aktuellen Termine und Kontaktpersonen auf der Verteileinsätze-Übersicht auf dieser Homepage.

Wir kommen zu Ihnen

Für einen Missionsgottesdienst, Jugendanlass, Senioren-Nachmittag. Mit oder ohne Power-Point-Präsentation. Wir unterstützen Sie in der Evangelisation und im Gemeindebau. Rufen Sie uns an!

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