Im Mai 2002 wurde mir das Anliegen für einen dritten CFA-Durchgang in die Gedanken und aufs Herz gelegt. Ich habe dann dem CFA-Vorstand den Vorschlag gemacht, auf Frühjahr 2005 einen dritten Durchgang mit einem Magazin «Brot für alle» vorzubereiten. Im Frühjahr 2005 sind es 30 Jahre, seit Karl Albietz von Gott die Vision bekam, die Schweiz flächendeckend und systematisch mit dem Evangelium zu erreichen. Wäre dieses Jubiläum nicht ein guter Zeitpunkt für den Beginn des 3. Durchgangs? Der Vorstand nahm dieses Anliegen positiv auf und beauftragte mich mit weiteren Abklärungen.

Unser Auftrag
Denn Gott versöhnte in Christus die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Sünden nicht an und hat unter uns das Wort von der Versöhnung aufgerichtet. So sind wir nun Botschafter an Christi Statt, denn Gott ermahnt durch uns; so bitten wir nun an Christi Statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5, 19 und 20
Vorarbeiten
Ich informierte Verbands- und Werksleiter und erhielt meistens positive Antwort, zumal eine langfristige Planung und Information hilfreich sei. Die Mitgliederversammlung vom 1.3.2003 stimmte diesem Vorhaben ebenfalls zu. Einige Personen und Werke wurden für Beiträge und Darstellungen angefragt. Drei Beiträge habe ich schon erhalten. Ein Redaktionsteam wird die Zusammenstellung des Magazins begleiten. Am Freundestreffen in der FEG Henggart (2. November 2003) haben einige Geschwister weitere Anregungen zum geplanten Magazin gemacht: Zum Beispiel eine CD für junge Menschen zu kreieren und anzubieten. Es wurde auch die Frage gestellt, ob ein Magazin noch zeitgemäss ist. Diese Frage muss mit dem Grafiker besprochen werden. Sieht man jedoch die Werbung an, die zur Zeit noch in die Briefkästen kommt, so wird das Meiste in Form eines Kataloges oder einer Werbezeitschrift angeboten, nur die Bestellungen werden über Internet getätigt.

Ziel der Aktion
Durch den Inhalt des Magazins sollen die Menschen erkennen, dass sie von Gott getrennt leben, wie sie Vergebung von ihren Sünden erlangen dürfen und wie sie eine persönliche Entscheidung für Jesus treffen können. Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ausländische Mitbewohner sollen die rettende Botschaft von Jesus Christus erkennen. Für Interessierte hat es Angebote für Videos, Bibelkurse, Kalender und Internetseiten. Dadurch sollen Menschen eine Hilfe auf ihrem Glaubensweg erfahren. Mit Plakaten könnte die Verteilaktion zu bestimmten Zeiten an den jeweiligen Orten bekannt gemacht werden.
Strategie
Wir hoffen, dass durch die Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Evangelischen Allianz (SEA) und mit den Gemeindeverbänden eine optimale Verteilung möglich wird. Mitarbeiter der SEA haben Erfahrungen gesammelt durch die Verteilung von «4telstunde für Jesus». Aber auch Jugendgruppen und Jugendverbände sollten ihre Anliegen einbringen und auch bei der Verteilung mithelfen können. Für Randregionen, wo wenig oder keine christlichen Gemeinden vorhanden sind, möchten wir Seniorengruppen und Verteiltage organisieren. Auch Arbeitslose mit einer persönlichen Beziehung zu Jesus Christus können mit der Verteilung betraut werden. Entscheidend ist, dass die Magazine systematisch in jede Haushaltung (jeden Briefkasten, trotz Werbeverbot) abgegeben werden. Eine entsprechende Information muss im Magazin ersichtlich sein (z.B. ein Geschenk – keine Werbung).

Finanzen
Die Finanzierung des 3. Durchgangs mit den Vorbereitungen ist uns ein sehr grosses Anliegen. Menschlich gesehen ein unmögliches Vorhaben; denn in den letzten Jahren wurden die Gaben fast ausschliesslich für die Finanzierung der Patenländer in Osteuropa benötigt. Diese Arbeit möchten wir nicht vernachlässigen. Somit sind für den Einsatz in der Schweiz zusätzliche Gaben notwendig. Wir sind sehr dankbar, wenn CFA-Freunde uns mitteilen, welchen Betrag sie regelmässig oder einmalig für diese Aktion in der Schweiz zur Verfügung stellen möchten. Dies würde uns die Planung für Vorbereitung, Druckkosten und Verteilung wesentlich erleichtern.

Motivation
Einem Hungernden ist weniger gedient, wenn wir ihm ein Stück Brot geben, als wenn wir ihm sagen, wo und wie er Brot bekommt. So ist es auch bei uns Christen. Einem Menschen hilft es wenig, wenn wir ihm sagen, dass wir zufrieden und glücklich sind, sondern mehr, wenn wir ihm zeigen wie er zufrieden und glücklich werden kann. Im eingangs erwähnten Pauluswort wird unser Auftrag klar formuliert: An Stelle von Jesus sollen wir Verkündiger der errettenden, frohmachenden Botschaft des Evangeliums sein!

Bist du auch dabei?
Fritz Vogt, CFA-Präsident
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