// Gibt es Gott überhaupt?
Wer war Jesus? Ein normaler Mensch, ein Prophet oder der Sohn Gottes? Die Bibel macht unmissverständlich klar, dass Jesus der Sohn Gottes ist (1. Johannes 5, Vers 20; Römer 9, Vers 5; Johannes 10, Vers 30 ...). Damit stellt er sich mit Gott auf eine Stufe. Deshalb wollten sie ihn ja auch kreuzigen.
Er sah sich selber als den Weg zu Gott (Johannes 14, Vers 6) oder die Tür zum Vater (Johannes 10, Vers 8). Er kam nicht, um eine neue Lehre zu bringen, der wir folgen sollten, sondern um sein Leben zu opfern als Lösegeld für unsere Sünden (Markus 10, Vers 45).
Wer an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern er hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht.(Johannes 3,36)
Bitte nehmen Sie sich Zeit, im Neuen Testament die angeführten Bibelstellen nachzulesen. Es ist Gottes Wunsch, dass auch Sie durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, ein neuer Mensch werden. Dies gelingt nicht durch das Befolgen neuer Lebensregeln, sondern nur, indem wir Jesus in unser Herz einladen (Johannes 1, Vers 12) und ihn um Vergebung für unsere Sünden bitten. Ich wünsche Ihnen den Mut, diesen Schritt zu tun. Es geht mit einem einfachen Gebet.
// Ist es möglich, an Jesus und gleichzeitig an andere Götter zu glauben?
Es besteht heute die Gefahr, Verführern auf den Leim zu gehen. Die Bibel spricht davon, dass alle Menschen Sünder sind. Ihnen fehlt die Verbindung zu dem lebendigen Gott. Und diese Kluft können sie mit nichts überbrücken. Tiefe Meditation und Erfahrung eines Gurus oder die Verehrung eines Milkom führen vielleicht zu Selbsterkenntnis, aber lösen ihr grundsätzliches Problem nicht. Der Erlöser heisst Jesus Christus.
Intolerant, sagen Sie? Ja, richtig, ich kann in diesem Punkt nicht tolerant sein, weil ich Gottes Wort glaube. Es sagt mir, dass es nur einen Gott gibt und das Heil in keinem anderen als in Jesus zu finden ist (Die Bibel: Apostelgeschichte 4, Vers 12).
Vielleicht empfinden Sie diese Sätze wiederum als Polemik. Dagegen kann ich nichts tun. Denn ich will keinem anderen die Ehre geben, die nur Jesus Christus zukommt. Er ist mehr als irgendein Prophet, als irgendein Guru, der Gutes erkannt hat. Jesus liess sich wirklich mit den Sünden aller Menschen belasten und übernahm auch für meine Schuld die Verantwortung. Ich weiss es, weil ich es erfahre. Deshalb diene ich ihm aus lauter Dank.
// Ist Jesus Gott?
Jesus lebte auf Erden wie ein Mensch. Er ass, er trank und er schlief wie wir. Trotzdem fiel er durch seine Wunder (er heilte Kranke, stillte einen Sturm, kannte die Gedanken der Menschen ...) und Reden auf.
Es ist doch sonderbar:
// Wir zählen die Jahre und datieren Geschichte nach dem Geburtsdatum eines Obdachlosen, der ausserehelich gezeugt wurde und nach seiner Geburt in einer geliehenen Futterkrippe liegen musste. Schon als Baby war er als Flüchtling unterwegs und musste als Asylant in einem fremden Land leben.
// Er predigte von einem geliehenen Boot, ritt auf einem geliehenen Esel und wurde in einem geliehenen Grab beerdigt.
// Er absolvierte kein Studium, hat kein Buch geschrieben, keine Philosophie entwickelt und keine Partei gegründet.
Und trotzdem ist er seit 2.000 Jahren für viele Menschen sehr einflussreich geblieben. Warum? Weil er nur einen Raum beantsprucht: Das Herz des Menschen. Dort steht er und wartet auf Einlass.
"Siehe ich stehe vor der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich eingehen."
(Die Bibel: Offenbarung 3, Vers 20)
Jesus Christus ist Gott (1. Johannes 5,20b; Römer 9,5; Johannes 10,30).
// Was bedeutet es, Gott als Vater zu haben?
Es ist richtig. Alle Menschen haben einen irdischen Vater. Doch nicht alle einen himmlischen.
Gott stellt sich uns in der Bibel aber auch als "Vater" vor (Matthäus 6, Vers 9). Das soll uns zeigen, welche Beziehung er gerne zu uns haben möchte. Er will uns ein liebender Vater sein. Irdische Väter sind oft schwach und können im schlimmsten Fall sogar ihre Kinder vergessen. Gott vergisst uns nie!
Gott ist der Schöpfer der ganzen Welt. Es ist sein Wille, dass Sie leben. Er kannte Sie schon, bevor sie geboren wurden (Psalm 139, Vers 16).
Durch die Sünde des Menschen ging das vertraute Verhältnis zu Gott kaputt. Wir kennen Gott nicht mehr und wissen wenig von ihm. In Jesus Christus kommt Gott in diese Welt, um uns neu mit ihm bekannt zu machen. Jesus ist Gott. In ihm wird die Liebe Gottes sichtbar.
Sie müssen sich jetzt entscheiden, ob Sie Jesus Christus ihr Vertrauen schenken wollen. Dadurch wird die kaputte Beziehung wieder heil und Gott ihr Vater. Lesen Sie über diese wichtigste aller Beziehungen im Bibelkurs "Bibelwissen für Aus- und Einsteiger".
// Wer ist der Teufel?
Manche Zeitgenossen meinen, der Teufel sei doch eine Erfindung und Einbildung. Doch schauen wir uns aufmerksam um, sehen wir viel Böses in der Welt. Da war der Völkermord in Ruanda mit bis zu einer Million Opfern, die in kürzester Zeit hingeschlachtet wurden. Hat die Bibel da nicht recht, wenn sie sagt: "Der Teufel ist ein Menschenmörder von Anfang an" (Johannes 8, Vers 44)? Es gibt ihn tatsächlich und die Frage ist sehr berechtigt. Warum eigentlich gibt es ihn? Hätte Gott ihn nicht von Beginn an ausschalten können?
Wir müssen uns ein paar Dinge über ihn vor Augen halten, um diese Frage beantworten zu können:
1. Der Teufel ist ein gefallener Engel.
Er gehört zu Gottes Geschöpfen. Lesen Sie einmal Jesaja 14,12-14 oder Hesekiel 28, 11-19 in der Bibel nach.
Er ist kein hässliches Wesen mit Hörnern und Pferdefuss, sondern ein stolzes, herrliches Wesen. Er ist auch nicht der Chef der Unterwelt, der dem Chef des Himmels gegenüber steht und ebenbürtig ist. Nein, als Geschöpf steht er ganz klar unter dem Schöpfer.
2. Er wollte nicht unter dem Schöpfer stehen und überhob sich über Gott.
An Anfang der Bibel, in 1. Mose, Kapitel 3 erscheint er als Schlange und verführt die ersten Menschen Adam und Eva. Er möchte, dass die Menschen mit ihm gegen Gott rebellieren. Gott hat freie Geschöpfe geschaffen. Er möchte keine Marionetten. Viel Schlimmes in dieser Welt geschieht, weil der Mensche sich frei gegen den guten Plan Gottes entscheidet und nicht auf ihn hört.
Gott schuf den Teufel und auch uns Menschen mit einem freien Willen. Deshalb kann jeder frei wählen, ob er die Befreiung vom Bösen annimmt.
3. Gott hat ihn besiegt.
In 1. Mose, 3 Vers 15 ist von einem Menschen die Rede, der dem Teufel den Kopf zertritt. Jesus Christus, der Sohn Gottes, hat durch seinen Tod am Kreuz die Menschen, die das annehmen, mit Gott versöhnt. Somit hat der Teufel sein Ziel verfehlt, alle Menschen verführen zu können. Jeder, der sich Jesus anvertraut, ist nicht mehr im Machtbereich des Satans (1. Johannes 3, Vers 8).
4. Dennoch schlägt der kopflose Teufel heute noch wild um sich.
Er weiss, dass er nur wenig Zeit hat. Denn ihm ist eine Zeit gesetzt, wo er endgültig gefangen und damit unschädlich wird. Jesus Christus wird ihn richten (Offenbarung 20,7-10).
5. Wir haben die freie Wahl.
Entweder bleiben wir im Machtbereich der Schuld und des Teufels oder wir kommen zu Jesus Christus. In ihm finden wir Rettung und brauchen uns nicht mehr vor den dunklen Machenschaften zu fürchten.
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