"Unsere Kirchengemeinde führte ein Sommerfest durch und wir wollten alle Nachbarn persönlich an der Tür einladen. So bin ich an einem Abend losgezogen und bat Gott mir gute Gespräche zu schenken. Nur noch ein Haus. Soll ich da auch noch hingehen? Im ganzen Haus war nur ein Einziger, der aufmachte. Er sagte: 'Ich würde Sie ja reinbitten, wenn es mir nicht so unangenehm wäre.' Er stellte viele Fragen und ich erzählte ihm, wie ich Christ wurde. Dann sagte er, er wolle nun doch in der Wohnung mit mir sprechen. Dort stank es, Verpackungen und anderes Zeug lag in allen Ecken. Auf dem Wohnzimmertisch lagen drei Heroinspritzen, aufgezogen und bereit zum Schuss.
Kann Gott wirklich helfen?
Der Mann war klar und konnte mir folgen. Wir wollten uns am nächsten Tag wieder treffen. Ich erfuhr, dass er gerade in dem Moment, wo ich klingelte, die Spritzen setzen und dann im Rausch aus dem Fenster springen wollte. Als ich ihm von der Umkehr zu Gott erzählte, kam er sehr ins Nachdenken. Später erfuhr ich, dass er von diesem Tag an vom Heroin weggekommen war."
Folgende Denkaufgabe macht die Frage nach dem Gottesbeweis verständlicher:
// A sagt, dass Sie verloren sind, wenn Sie nicht rechtzeitig die von ihm kostenlos angebotene rettende Medizin nehmen.
// B sagt, dass die von A angezeigte Gefahr eine Illusion und die angebotene Medizin zwar unschädlich, aber wirkungslos ist.
Weder A noch B können ihre Aussage schlüssig beweisen.
A steht für die Christen: Sie können die Existenz Gottes nicht beweisen. Wenn es jedoch einen Gott gäbe und wenn die Bibel Gottes verbindliches Wort für die Menschen wäre, dann stellt die Nichtbeachtung und Gleichgültigkeit ein für jeden Menschen unverantwortbares Risiko dar.
B steht für den Atheisten: Er kann nicht beweisen, dass es keinen Gott gibt. - Sein Unglaube ist ein riskanter "Glaube", denn er setzt das ewige Leben aufs Spiel.
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